Osterbrief 2021

Sehr geehrte Damen und Herren!

Liebe polnischen Freundinnen und Freunde 

von Zeichen der Hoffnung!                                                                                    

 

Wiesbaden, im März 2021 

 

Zum bevorstehenden Osterfest grüßen wir Sie herzlich. In der Osternacht rufen sich unsere orthodoxen Mitchristen auf griechisch „CHRISTOS ANISTI – ALÄTES 

ANISTI“ – „Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden“ zu. Wir nehmen diesen Gruß auf und versichern Ihnen: Durch Ostern haben wir in Gott eine 

helle Zukunft, die alles Dunkel, alle Sorgen und alle Ängste überstrahlt. Das kann uns in Dankbarkeit jubeln lassen. Denn Christus ist auferstanden.

 

Nein, zum Jubeln war vieles in den vergangenen zwölf Monaten nicht. Zu groß waren die Einschnitte, zu stark die Einschränkungen, zu verunsichernd die jeweils aktuellen Nachrichten. Jetzt hören wir, dass die allermeisten von Ihnen geimpft sind. Das sollte die Sorgen verkleinern. Wir können Licht am Ende des Coronatunnels sehen.

 

In den vergangenen Monaten haben Sie uns hier in Altenstadt, in Frankfurt, in Wiesbaden gefehlt. Viele Menschen haben immer wieder nach Ihnen gefragt. Gut,  dass Daria und Peter zu manchen von Ihnen auch telefonischen Kontakt halten und einige mit Peter im Oktober in Kolberg sein konnten. Sie gehören zu unserer Arbeit, zu unserem Leben dazu. 

 

Auch deshalb nehmen wir gerne die Vorbereitungen für verschiedene Begegnungen 2021 in Angriff. Wir möchten Sie so gerne in der ersten Septemberhälfte in Wiesbaden zum Ferien- und Begegnungsaufenthalt willkommen heißen! Der Präsident des Hessischen Landesparlamentes, der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden, die jüdischen Gemeinde und etliche andere Menschen erwarten Sie. Anschließend freuen sich Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer auf die Zeitzeugenwoche. Aber natürlich wollen wir auch in Kolberg im Mai die 

traditionelle Begegnungsfreizeit durchführen. Und schließlich haben wir die Vorstandsreise nach Warschau nicht vergessen.  

 

Sie sehen, wir haben uns für 2021 einiges vorgenommen und mit den Planungen bereits begonnen.  Aber es liegt nicht in unserer Hand, ob aus Hoffnungen und Vorhaben auch Wirklichkeit wird. Wir wünschen es Ihnen und uns sehr. 

 

In der Zwischenzeit werden wir – auch in der Fürbitte zu Gott – aneinander denken. 

Bleiben Sie bewahrt!    

 

Im Namen der anderen Vorstandsmitglieder Dr. Hermann 

Düringer,  Peter Galetzka, Johannes Geertsen, Helena Pässler,

Dr. Ursula Schön grüßen wir Sie in herzlicher Verbundenheit. 

 

Frohe und gesegnete Ostern!

 

Ihre

 

Klaus Endter                                                 Daria Schefczyk

-stellvertretender Vorsitzender-                   -Geschäftsführerin-

Wizyta „Znaków Nadziei” 2019

Warschau: Festakt des Polnischen Ökumenisches Rates für Zeichen der Hoffnung, Fotos von: Michał Karski

Am 31. August 2019 wurde Zeichen der Hoffnung in Warschau für "überragende Versöhnungsdienste" ausgezeichnet.  Anlässlich des Gedenkens an den deutschen Überfall auf Polen vor 80 Jahren wurde durch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) und dem Polnischen Ökumenischen Rat ein ökumenischer Gottesdienst gefeiert. 

 

 

 

 

 

JG